Neue Deutsche in einem alten Land – Rückblick

Am 15. März stellte ich auf der Leipziger Buchmesse bei einer gutbesuchten Lesung mein neues Buch vor: „Neue Deutsche in einem alten Land. Über Zuwanderung, Integration und Beheimatung“. Nachstehend findet sich zunächst der vollständige Text meiner gestrigen Lesung, sodann das Inhaltsverzeichnis des Buches. Wer – was schade wäre – keine Buchhandlung aufsuchen mag, kann das Buch auch leicht über Amazon bestellen.

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Gern bin ich der Anregung des Ergon-Verlags nachgekommen, meine teils an entlegener Stelle veröffentlichten, teils nur auf meinem Blog wjpatzelt.de publizierten Texte über die Zuwanderung nach Deutschland, über die Integration der Zugewanderten in die deutsche Gesellschaft und über ein zukunftsorientiertes Selbstverständnis dieses alten Landes in einem eigenen Buch zusammenzustellen.

Ich habe die dafür passenden Texte, deren älteste aus dem Jahr 2008 stammen, so angeordnet und – vor allem durch Kürzungen – dahingehend überarbeitet, dass nicht eine Art Sammelband entstand, sondern ein gerade auch in der Abfolge der Kapitel gut lesbares Buch:

  • Kapitel I: Für eine nachhaltige Willkommenskultur
  • Kapitel II: Demographie, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt
  • Kapitel III: Krisenbegleitende Reflexionen
  • Kapitel IV: Zuwanderungs- und Integrationspolitik – aber wie?
  • Kapitel V: Quellen von Migrationsdruck und Integrationsproblemen
  • Kapitel VI: Islam, Muslime und die Sicherung gesellschaftlichen Zusammenhalts

Den Grundton dieses Buchs geben klar die ersten und letzten Sätze des ersten abgedruckten Textes an. Es handelt sich bei ihm um meine – im Plenarsaal des Sächsischen Landtags gehaltene – Festrede anlässlich der Einbürgerungsfeier des Freistaats Sachsen im Juli 2008:

„Herzlich willkommen – in Deutschland, als unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, als Teil des deutschen Volkes!

Jeder von Ihnen wird seine eigenen Gründe gehabt haben, Deutscher werden zu wollen. Ich will Ihnen heute erzählen, warum sich selbst gerne Deutscher bin – und zwar trotz der völlig richtigen Aussage des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann, es gäbe schwierige Vaterländer, von denen eines Deutschland sei.

Doch mit diesen Schwierigkeiten ist es letztlich wie mit den Schwierigkeiten eines gern ausgeübten Berufs: Man ist stolz auf ihn, freut sich, ihn auszuüben – und findet doch immer wieder gute Gründe, sich über ihn und das, was er von einem verlangt, auch einmal zu ärgern.

Oder es ist so wie mit seiner Familie: Man mag sie, ist stolz auf ihre Leistungen und Angehörigen – und weiß trotzdem um so manches schwarze Schaf in seiner Familie, auch um so manche Dinge, die besser nicht geschehen wären. Kommt auf das alles die Rede, dann schämt man sich – und setzt seine Kraft daran, eben selbst das alles besser zu machen, was andere aus der Familie einst schlecht machten.

Warum also bin ich selbst gerne ein Deutscher, und warum will ich Ihnen das heute erzählen? Aus einem doch ganz einfachen Grund: Jeder von Ihnen möge für sich selbst überprüfen, wie weit er meine Gründe teilt, gerne ein Deutscher zu sein, was er ihnen hinzuzufügen hat – und welche Gründe es über die bisherigen eigenen Motive hinaus noch geben könnte, ein Deutscher geworden zu sein und es gerne zu bleiben.

[…]

Eine Nation ist wohl wie ein großes Haus, auf dessen Dach man steht. Man hat es nicht selbst gebaut, und letztlich könnte man auch auf dem Dach eines anderen Hauses stehen. Aber seine Eltern kamen in diesem Haus zur Welt – oder haben es einst bezogen, wie Sie alle unser deutsches Haus. Und also ist man für dieses Haus nun auch mitverantwortlich. Es wird gut sein, die Räume oder Winkel dieses Hauses zu durchstreifen und sich über alles das zu freuen, was an ihm gelungen ist. Es wird nicht minder gut sein, möglichst viel von dem aufzuräumen und in Ordnung zu bringen, was durcheinander geraten oder brüchig geworden ist. Es wird auch heilsam sein, alles an diesem Haus zur Kenntnis zu nehmen, was missraten, verkommen oder zerstört worden ist. Einesteils wird man hieraus Lehren dafür ziehen, wie man nun selbst an diesem Haus weiterbauen sollte, was anderes aber unbedingt zu vermeiden wäre. Andernteils wird man dafür Sorge tragen, dass die Folgen früherer Baufehler beseitigt oder wenigstens gemildert werden.

[…]

Im Übrigen wird man sich freuen, wenn andere ins eigene Haus kommen, sich dort wohlfühlen und es loben. Falls das eigene Haus ein großes und stabiles ist, vielleicht auch noch so viel Grund um sich herum besitzt, dass man an diesem Haus weiterbauen kann, dann wird man sich sogar freuen, wenn andere zur eigenen Hausgemeinschaft gehören wollen, mit Vorfreude und gutem Willen einziehen sowie sich daran machen, gemeinsam mit den bisherigen Bewohnern jenes Haus zu verschönern.

Sie alle sind in unser deutsches Haus nun eingezogen – Seien Sie herzlich willkommen! Kümmern wir uns jetzt gemeinsam um dieses Haus, verschönern wir es, und machen wir es so gut, wie es vielleicht noch nie gewesen ist!“

 

Alle anderen Texte dieses Buches arbeiten letztlich nur aus, was hier angelegt oder grundgelegt worden ist – ganz gleich ob es sich um die Gedanken zur Notwendigkeit handelt, dass Deutschland zu einem (hoffentlich gut zusammenhaltenden!) Einwanderungsland wird, oder um die Analyse von Fehlern unserer jahrzehntelangen Nicht-Einwanderungspolitik sowie der Ursachen unserer fahrlässigen Nicht-Integrationspolitik – oder darum, wie wir die Bewältigung unserer spätestens seit dem Herbst 2015 ganz unübersehbaren Migrations- und Integrationsprobleme tatsächlich schaffen könnten.

Diese Probleme konnte man allerdings auch schon während der euphorischen Phase der Praxis unserer Willkommenskultur erkennen, wie der folgende Text zeigt:

 

Deutsche Willkommenskultur: ein Sommermärchen

Ursprünglich veröffentlicht am 6. September (= gleich nach der „Grenzöffnung“ von der Nacht 4./5. September) 2015 auf meiner Facebook-Seite bzw. meinem Blog (http://wjpatzelt.de/2015/09/15/deutsche-willkommenskultur-ein-sommermaerchen/).

„Zwei widerstreitende Gefühle werden bei manchen aufkommen, wenn sie die Bilder von jenem Empfang sehen, den unsere Landsleute derzeit in vielen Städten den – etwa von Ungarn und Österreich – eintreffenden Migranten bereiten.

Es macht schon stolz auf unser Land, wenn es jene mit Willkommensschildern, Geschenken und wohlvorbereiteten Quartieren begrüßt, die mit Sehnsucht zu uns kommen – und wenn dies mit Zeichen aufrichtigen Glücks erwidert wird. Was für ein Wandel seit jenen Jahren, da es wahrlich niemanden in jenen Trümmerhaufen eines diskreditierten Volkes zog, der Deutschland damals war! Und welch ein Kompliment an unser Land, auch an jene, die es aufgebaut und ausgestaltet haben, dass so viele nicht mehr damit zufrieden sind, in so schöne Länder wie die Türkei, Griechenland oder Italien gelangt zu sein, dass sie sich auch nicht schon in Ungarn oder gar Österreich am Ziel ihrer Wünsche sehen, sondern wirklich erst in Deutschland – abgesehen von jenem eher kleinen Teil, der ins Vereinigte Königreich oder nach Schweden weiterstrebt. Und tatsächlich prägen jetzt nicht Neonazis (oder wie immer man sie nennen will) das vorherrschende Bild unseres Landes, auch nicht jene Schlägertrupps, die in Bahnhöfen oder sonst wo einfallen, sondern jene, die es mit Anderen aufrichtig gut meinen – und zumal mit jenen, die nicht das Glück hatten, in einem so friedlichen, so leicht ein gelingendes Leben ermöglichenden Land wie dem unseren geboren zu sein.

Das also ist das eine, das wirklich schöne Gefühl. Zum anderen Gefühl führt die Frage, was wohl werden wird, wenn die Migranten Folgendes zu erleben beginnen:

Deutschland ist keine Art Paradies, wo jedem nach seinen Bedürfnissen gegeben wird. Im allerbesten Fall winkt ein gelingendes Berufsleben, wie es so viele Deutsche haben. Doch im üblichen Fall wartet harte Arbeit ganz ohne sonderlichen Aufstieg, den erst die Kinder machen werden – falls sie sich nicht in Sonderkulturen eingekapselt, sondern in unser Land integriert haben. Und sehr viele der Migranten werden wohl auf Dauer nicht mehr als eine Existenz auf Hartz IV-Niveau führen können, weil sie es nicht schaffen werden, die für den ihnen zugänglichen Arbeitsmarkt nötigen Qualifikationen oder überhaupt die erforderlichen Sprachkenntnisse zu erwerben. Dann empfinden sie täglich aufs Neue, dass der Lohn ihrer schweren Reise eine Unterschichtenexistenz ist, die täglich demütigt.

Wird dann nicht bald schon Zorn auf dieses Land einsetzen, das gleichsam „falsche Versprechungen gemacht“ hat? Das „bloß Zugewanderten“ offenbar geringere Chancen bietet als jenen, die lange schon da sind oder sich den Deutschen angeglichen haben? Und was werden die Früchte solchen Zorns sein? Vor allem: wenn sie sich mit religiösen Gefühlen verbinden?

[…]

Man mag sich selbst oder anderen jetzt tröstend, vielleicht auch abwiegelnd sagen: So weit wird es schon nicht kommen! Es hängt doch ganz von uns ab, derlei zu verhindern! Nur Mut – und helfend zugepackt!

Letzteres ist schon richtig. Doch Hoffnung versetzt nicht jeden Berg. Idealismus kann an der Wirklichkeit auch zerschellen. Nicht alle Anstrengungen lassen sich durchhalten. Und wenig hat schlimmere Folgen als enttäuschter guter Wille. Wenn der besonders groß ist, wie derzeit bei den allermeisten Deutschen und bei so vielen Migranten, dann lässt das die Sorgen um die unbeabsichtigten oder leicht übersehenen Folgen all dessen erst recht wachsen.

Jüngere mögen sich in solchen Lagen gern von der Schönheit idealistischer Ausnahmezeiten tragen lassen. Erfahrene aber wissen, dass es auch Entwicklungen in Sackgassen gibt. In denen angekommen, versteht meist keiner mehr so recht, warum die Schrecknisse der Gegenwart sich nicht abwenden ließen, als mancher sie doch kommen sah. Zwar bestraft das Leben dann auch jene Trojaner, die das Hölzerne Pferd zuvor unbelehrbar-freudig in ihre Stadt gezogen haben. Kassandra aber war durchaus nicht glücklich, als ihre Warnungen sich als begründet erwiesen.“

 

Auf dem Höhepunkt des Zuwanderungsgeschehens entstand dann in Gesprächen mit einigen CDU-Politikern sowie mit politisch nahestehenden Kollegen der Gedanke, eine konkrete Position zur Einwanderungs- und Integrationspolitik sowohl für innenpolitische als auch für parteipolitische Zwecke klar zu formulieren. Es fand sich eine Arbeitsgruppe zusammen, für die ich im Dezember 2015 den Entwurf eines „Manifests für eine vernünftige Einwanderungs- und Integrationspolitik“ verfasste. Aus ihm folgen nun einige weitere Passagen.

„Anhand des folgenden Begriffsdreiecks lässt sich die nötige Diskussion um sinnvolle Grundsätze deutscher Einwanderungs- und Integrationspolitik menschlich sensibel sowie politisch zielorientiert führen:

  • Gerechtigkeit: Einesteils folgt aus dem Wunsch nach Gerechtigkeit das humanitäre Anliegen unserer Einwanderungspolitik: Wir wollen jenen Menschen helfen, die mit ihrem Land und dessen politischer Ordnung nicht so viel Glück haben wie wir. Andernteils muss Gerechtigkeit auch den schon im Lande Lebenden widerfahren. Gerechtigkeitsempfinden aber gerät in Gefahr, wenn Solidarität auf Dauer über plausible Grenzen hinaus beansprucht wird. In genau dieser doppelten Hinsicht müssen wir unsere Einwanderungs- und Integrationspolitik am Leitwert der Gerechtigkeit ausrichten.
  • Beheimatung: Einesteils ist Beheimatung jener Zustand, in dem ein Großteil unserer Bevölkerung lebt: Man hat in diesem Land seine Heimat – und will sie auch nicht verlieren. Andernteils ist Beheimatung jener Vorgang, in dem man von einem Fremden zu einem Dazugehörenden wird. Eben solches Heimischwerden soll durch Integrationspolitik gefördert werden. Wenn wir in unserer Einwanderungsgesellschaft den unbedingt wünschenswerten gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht gefährden wollen, muss also unsere Politik auf Beheimatung in diesem doppelten Sinn ausgehen.
  • Rahmenkultur: Gemeint ist jene Kultur, die uns bei aller legitimen Verschiedenheit auch noch in einer multikulturellen und multiethnischen Gesellschaft dauerhaft zusammenhalten kann. In Deutschland umfasst diese Rahmenkultur neben der freiheitlichen demokratischen Grundordnung jene kulturellen Errungenschaften, denen unsere Verfassungsordnung überhaupt erst ihre Plausibilität verdankt. Dazu gehören unverzichtbar die Trennung von Staat und Religion, die Wertschätzung des Strebens nach selbstdefiniertem Lebensglück, sowie die Verbindung von Freiheit mit persönlicher Verantwortung für die Folgen der Nutzung von Freiheit. Zur Rahmenkultur gehören aber auch jene kulturellen Selbstverständlichkeiten, die das eine Land im Vergleich mit anderen Ländern besonders machen. In Deutschland reichen solche Selbstverständlichkeiten vom Deutschen als gemeinsamer Sprache über vernünftige Alltagspraxen wie der Mülltrennung bis hin zu jenen wichtigen Lehren, die speziell unser Land aus den nationalsozialistischen Verbrechen gezogen hat. Ebenso gehören landsmannschaftliche und regionale Selbstverständlichkeiten zur jener Rahmenkultur, die durch Zuwanderung ja nicht zum Verschwinden gebracht, sondern womöglich bereichert werden soll.

[…]

Selbst ein Deutschland, das sich zu einem Einwanderungsland umgestaltet hat, wird – wie die anderen Einwanderungsländer auch – ein Nationalstaat bleiben. Zudem werden sich jene anderen Nationalstaaten, aus denen die Europäische Union besteht, während der nächsten Jahrzehnte gewiss nicht auflösen. Folglich wird keine Einwanderungs- und Integrationspolitik nachhaltig sein, die auf ein „postnationales“ Deutschland in einer „postnationalstaatlichen EU“ ausgeht. Entsprechenden Ausgestaltungsversuchen unserer Einwanderungs- und Integrationspolitik ist deshalb mit Nachdruck entgegenzuwirken.“

 

Konkrete Bausteine einer zielführenden Migrations- und Integrationspolitik unseres Landes werden dann im Text über „Wir schaffen das!“ Doch was schaffen wir – und wie?“ vorgestellt und begründet. Es reicht die Zeit nicht, um sie hier vorzutragen. Also muss die Nennung der Überschriften genügen:

  • Maßnahmen zur Beeinflussung von Art und Umfang der Zuwanderung nach Deutschland
  • Maßnahmen zur guten Integration in Deutschland verbleibender Migranten
  • Veränderung kontraproduktiver deutscher Positionen in der EU-Migrationspolitik
  • Notmaßnahmen zum Fernhalten überfordernd vieler Flüchtlinge von Europa
  • Maßnahmen zur Beseitigung von Fluchtursachen
  • Maßnahmen zur Sicherung des Fortbestehens guten Willens in unserer Einwanderungsgesellschaft

Nur ein einziger Satz sei aus diesem Maßnahmenkatalog wegen seines – von mir durchaus angestrebten – Provokationspotentials vorgelesen:

„Sobald die Haushaltssituation die Aufnahme und Integration von Geflüchteten erschwert, erhöht Deutschland nötigenfalls die Steuern für Spitzenverdiener, führt eine administrierbare Vermögens- und Erbschaftssteuer ein und verlängert die Lebensarbeitszeit. Dass auf diese Weise konkret fühlbar wird, worin das aus humanitären Gründen geforderte Teilen des eigenen Wohlstandes besteht, dürfte die leicht ins rein Ethische aufsteigende Debatte um Deutschlands Einwanderungspolitik in wünschenswerter Weise erden.“

 

Mir scheint, dass mein – im Dreiklang von Zuwanderungsbefürwortung, Realismus und Politiknähe angelegtes – Buch über „Neue Deutsche in einem alten Land“ eine abgerundete, von mir übrigens seit jeher durchgehaltene Position zu Deutschlands Zuwanderungs- und Integrationspolitik aufzeigt. Dieser Band bietet somit ein konstruktives Gegengewicht zu jenen oft ganz rechthaberischen, auch offen feindseligen Debattenbeiträgen über den Wandel unseres Landes hin zu einem Einwanderungsland, die – zumal seit dem Aufkommen von Pegida und der politischen Ortsverlagerung der AfD – unsere deutschen Diskussionen prägen. Und mir scheint obendrein: Gerade um der weiteren Stabilität unseres Landes willen braucht es eine Position wie die von mir vertretene. Sie ist fest in bewährten Grundsätzen verankert, für neue Entwicklungen aber offen, und sie bietet eine gemeinsame Gesprächsbasis für wechselseitig lernwilligen Streit in einer höchst wichtigen Sache.

Ich wünsche diesem Buch deshalb viele Leser, eine gute Aufnahme – und zu diesem Zweck: viele positive Besprechungen!

 

Inhaltsverzeichnis

Kapitel I: Für eine nachhaltige Willkommenskultur

  • Den neuen Deutschen zum Willkommen. Festrede anlässlich der Einbürgerungsfeier 2008 des Freistaats Sachsen (Juli 2008)
  • Vom Zusammenwachsen und Zusammengehören. Herausforderungen und Möglichkeiten von Einwanderungs- und Integrationspolitik in (Ost-) Deutschland. Überarbeiteter Tagungsvortrag (November 2015)
  • Herausforderungen für Deutschland. Festrede zur 25jährigen Charterfeier des Rotary Clubs Leipzig-Zentrum (August 2016)

Kapitel II: Demographie, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt

  • Demographie und Demokratie. Vortrag auf dem 3. Demographiekongress der Sächsischen Staatsregierung (Dezember 2010)
  • Die Bürger einbeziehen! Interview mit der Chemnitzer „Freien Presse“ (Juni 2011)
  • Patriotismus in der Einwanderungsgesellschaft. Gastvortrag an der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (Mai 2015)
  • Heimat, Heimatliebe und deutscher Patriotismus. Gastvortrag im Rahmen einer Ringvorlesung an der Universität Mainz (Januar 2017)
  • Wie können wir unsere Gesellschaft zusammenhalten? Eröffnungsvortrag zur Bundesfachtagung 2016 des Bundesverbandes Heilpädagogik (November 2016)
  • Was ist ein Volk? Vortrag zu einer Dresdner Veranstaltungsreihe der Konrad-Adenauer-Stiftung (November 2015)

Kapitel III: Krisenbegleitende Reflexionen

  • Die Sorgen der Leute ernstnehmen! (Juni 2015)
  • Sorgen der Bürger ernstnehmen (5. September 2015)
  • Deutsche Willkommenskultur: ein Sommermärchen (6. September 2015)
  • Was in Deutschland schiefläuft. „Neukieritzsch“ und die Grenzkontrollen (14. September 2015)
  • Fragen über Fragen (18. September 2015)
  • Die Stimmung kippt (2. Oktober 2015)
  • Auswege aus der Sackgasse. Deutschland und seine Einwanderer (9. Oktober 2015)
  • Die AfD als politischer Arm von Pegida (21. Oktober 2015)
  • Wie soll es weitergehen mit unserem Land? (2. November 2015)
  • Zuwanderung: Guter Wille reicht nicht! (21. November 2015)
  • Die Kölner Krawalle und das Ende einwanderungspolitischer Naivität (8. Januar 2016)
  • Einwanderungspolitik: Die Zeichen stehen auf Alarm (12. Januar 2016)
  • So haben wir uns die Willkommenskultur nicht vorgestellt! Der aktuelle Populismus zeigt sich als Vorbote einer politisch-kulturellen Umschichtung (9. Mai 2016)
  • Fremdenfeindlichkeit in Europa und Konsequenzen für die Parteiensysteme (Sommer 2016)
  • Die Kanzlerin unter Druck (27. Juli 2016)
  • Es gibt immer eine Alternative. Wenn man sich mehr vornimmt, als die Wirklichkeit hergibt, kann der Erfolg schon mal ausbleiben (2. September 2016)
  • Unglauben ist nicht gleich Defätismus. Oder schwingt schon die Nazikeule, wer unbedingtes Vertrauenwollen ablehnt? (16. September 2016)
  • Vorsicht beim Glauben. Religiosität ist an sich nichts Schlechtes. Aber nie wieder soll Politik zum Gottesdienst werden! (30. September 2016)
  • Was zum Berliner Anschlag zu sagen ist (22. Dezember 2016)
  • Das bringt Gift in unsere multikulturelle Gesellschaft (11. März 2017)

Kapitel IV: Zuwanderungs- und Integrationspolitik – aber wie?

  • Dresden braucht eine öffentliche Asyldebatte (14. November 2014)
  • Wie umgehen mit dem Einwanderungsdruck? (3. Juli 2015)
  • Das Projekt eines „Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ (Dezember 2014)
  • Entwurf zu einem „Manifest für eine vernünftige Einwanderungs- und Integrationspolitik“ (Dezember 2015)
  • Aufruf zu einer Leit- und Rahmenkultur. Gemeinsames Positionspapier von sächsischer CDU und bayerischer CSU (September 2016)
  • Mehr Schwarz-Rot-Gold würde uns gut tun (13. August 2016)
  • „Wir schaffen das!“ Doch was schaffen wir – und wie? (Sommer 2016)

Kapitel V: Quellen von Migrationsdruck und Integrationsproblemen

  • Politische Bildung in einer globalisierten Welt. Vortrag auf dem XV. Theodor-Litt-Symposium (Oktober 2008)
  • Einwanderung und Außenpolitik (Oktober 2015)

Kapitel VI: Islam, Muslime und die Sicherung gesellschaftlichen Zusammenhalts

  • Islam, Muslime – und Deutschland (April 2015)
  • Die Anschläge in Paris. Ursachen und Folgerungen (November 2015)

Verzeichnis einschlägiger Publikationen des Verfassers

  • Repräsentative und direkte Demokratie
  • Politische Kommunikation und politische Bildung
  • Deutsche und sächsische politische Kultur
  • Heimat und Patriotismus
  • Rechter Rand, Pegida/AfD-Komplex und Rechtspopulismus
  • Einwanderungs- und Integrationspolitik

 

Bildquelle: Foto des Buchumschlags